TV-Spot "Anrufen hilft" des UBSKM

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Hinweis: Vereine/Verbände dürfen den Spot als Verlinkung auf ihrer Website platzieren.

Prävention & Intervention

Achtsamkeit & Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport (ASsG)

Mit seiner großen Angebotsvielfalt bietet der Sport Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren und ihre eigenen Talente und Leidenschaften zu entdecken. Junge Menschen lernen dabei sowohl Eigenverantwortung zu übernehmen als sich auch mit anderen im Team verbunden zu fühlen. Diese Nähe und Bindung kann jedoch missbraucht werden und birgt dann das Risiko sexueller Übergriffe.

Damit Kinder und Jugendliche ihre Persönlichkeit im und durch Sport entwickeln können, müssen sie vor Gewalt geschützt werden, seien sie physischer, psychischer oder sexualisierter Art! Eine Voraussetzung dafür ist eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns von Verantwortlichen.

In der linkstehenden Navigation erhaltet ihr vielfältige Unterstützungs-angebote, um in euren Sportvereinen/-verbänden eine Kultur der Achtsamkeit zu schaffen.

Auf diese Weise können wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam - im Sinne einer gelingenden Prävention und Intervention - vor sexualisierter Gewalt im Sport schützen.

AKTUELLES

Studie „SicherImSport“ gestartet

1. Schritt: Online-Befragung zu Erfahrungen mit sexualisierter Grenzverletzung, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport

Die wissenschaftliche Studie „SicherImSport“ der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie des Universitätsklinikum Ulm und der Bergischen Universität Wuppertal soll aufdecken wie häufig es im Breitensport zu Belästigung und (sexualisierter) Gewalt kommt und wie sich Tatumstände darstellen.

In Kooperation mit den Landessportbünden Nordrhein-Westfalen, Berlin, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wird bis Ende 2021 diese dreistufige Studie durchgeführt. Der LSB M-V e.V. setzt das erste Modul um, in dem es um die Erfassung von Erfahrungen sexualisierter Grenzverletzungen, sexualisierter Belästigung und Gewalt in Sportvereinen im Rahmen einer Online-Befragung von Sportler:innen ab 16 Jahren geht. Dabei wird auch den Fragen nachgegangen, inwiefern sexualisierte Gewalt mit anderen Gewaltformen, wie z.B. emotionaler und körperlicher Gewalt, einhergeht und in welchen Settings oder Konstellationen sie auftreten. Die anonymisierten Forschungsergebnisse sollen helfen Präventions- und Interventionskonzepte zu schärfen und Sportvereine als verlässliche und sichere Orte für Vereinsmitglieder stärken.

Hintergrund: Sportvereine und -verbände haben sich in den letzten Jahren sehr für den Schutz von Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen vor Gewalt engagiert. Dennoch ist aus Studien mit Leistungssportler:innen bekannt, dass es in Zusammenhang mit Sport häufig auch zu Gewalt und Grenzverletzungen kommt. Bislang fehlen jedoch Studien, aus denen abgeleitet werden kann, welche Aspekte die Entstehung von sexualisierter und anderer Formen von Gewalt im gemeinnützig organisierten Vereinssport begünstigen und wie Vereine und Verbände mit Grenzüberschreitungen umgehen.

Zur Online-Befragung der "SicherImSport"-Studie

Weitere Informationen zur "SicherImSport"-Studie

Präventionsbeauftragte

Sportjugend M-V im LSB M-V
Abt.leiterin Bildung/Jugend
Kerstin Mai
Wittenburger Str. 116
19059 Schwerin

Tel.: 0385 - 7617640
E-Mail: k.mai@lsb-mv.de

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