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08.06.2021

Schwarz auf Weiß:
Effekt von Corona auf die Kinder- und Jugendarbeit im Sport 2020

Die Vereinsberater Sportjugend warfen im Rahmen ihres ersten digitalen Treffens 2021 einen Blick auf die sportliche Kinder- und Jugendarbeit der vergangenen zwei Jahre. Ziel war es sich ein Bild davon zu machen, welche Auswirkungen Corona auf die Aktivitäten der Stadt-, Kreis- und Landessportjugend/en in 2020 hatte. Natürlich war man sich darüber im Klaren, dass die Anzahl der Maßnahmen im Vergleich zu 2019 rückläufig sein würde. Einen exakten Bildausschnitt lieferten nun die nackten Zahlen:

Trotz großer Anstrengungen Kinder und Jugendliche Corona-konform in Bewegung zu halten sowie Vereine und Verbände durch geeignete Rahmenbedingungen bei der Umsetzung von Maßnahmen und Ideenfindung zu unterstützen, mussten zahllose Maßnahmen ausfallen oder fanden in abgespeckter Form statt. Daran änderten auch ausgeklügelte Hygienekonzepte und aufwändige Vorbereitungen mitunter nichts.

Insbesondere die internationalen Jugendbegegnungen, Spiel- und Sportmobileinsätze, Sportveranstaltungen und Kreiskinder- und jugendsportspiele erlebten massive Einbrüche. Bildungsmaßnahmen konnten durch die Verlegung in den digitalen Raum sowie die bessere Umsetzbarkeit von Abstandsregelungen hingegen größtenteils stattfinden.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Stadt-, Kreis- und Landessportjugend/en in 2020 insgesamt 417 weniger Maßnahmen durchführen konnten. Das bedeutet, dass 63.985 weniger Kinder und Jugendliche im Vergleich zu 2019 von sportlicher Kinder- und Jugendarbeit profitieren konnten!

Die Zahl der Mitgliedschaften von Kindern und Jugendlichen ist Anfang 21 leicht rückläufig, liegt jedoch mit 41,1 Prozent noch recht hoch.
105.897 der insgesamt 257.587 Miglieder im organisierten Sport sind demnach Kinder und Jugendliche (0 bis 26 Jahre)!

Der Organisationsgrad liegt im Altersbereich von 7 - 14 Jahren am höchsten. Dies lässt den Schluss zu, dass oft auf den Schuleintritt der Eintritt in den Sportverein folgt. 

Mit Beginn der Pubertät orientieren sich die Heranwachsenden um und eine Welle des Austritts aus den Sportvereinen setzt ein. Da die meisten Kinder und Jugendlichen im Sportverein Fußball spielen, macht sich diese dort besonders bemerkbar. Nur wenige Sportarten zählen in diesem Zeitraum zu den Gewinnern: etwa Gewichtheben/Fitness, Segeln/Surfen oder Kanu.

Ein Blick auf die folgenden Diagramme lohnt sich allemal, um sich als Sportverein oder -verband eine Strategie zurechtzulegen oder herauszufinden, ob die eigene Sportart zu den 20 beliebtesten Sportarten des Jahres 2021 bei Kindern und Jugendlichen gehört und in welchem Altersbereich sie auf welchem Platz rangiert.  

DIAGRAMME Kinder- und Jugendsport

Deutsches Olympisches Jugendlager Peking 2022

Die Olympischen Spiele im chinesischen Peking 2022 werfen ihre Schatten voraus – und damit auch das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL). Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) und die Deutsche Sportjugend (dsj) laden erneut junge Menschen dazu ein, die Faszination Olympia live vor Ort zu erleben.

Das Deutsche Olympische Jugendlager 2022 findet im Zeitraum vom 31. Januar bis 16. Februar 2022 in Peking statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche von Wettkämpfen, sportliche und kulturelle Aktivitäten, Workshops, Diskussionsrunden sowie interkultureller Austausch mit Jugendlichen aus China.

Bis zum 8. August 2021 können sich Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren, die erfolgreich Nachwuchsleistungssport betreiben oder sich überdurchschnittlich ehrenamtlich in ihrem Verein oder Verband engagieren, für die Teilnahme bewerben.

Auch im Leitungsteam sind noch fünf Plätze zu besetzen. Die Bewerbungsfrist für das Leitungsteam endet bereits am 30. Juni.

Seit 2010 organisieren DOA und dsj unter wechselnder Federführung gemeinsam das Deutsche Olympische Jugendlager unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Das DOJL richtet sich an Nachwuchsleistungssportler*innen und/oder junge Engagierte im Sport und soll die Jugendlichen durch das einmalige Erlebnis Olympischer Spiele für ihre weitere sportliche Laufbahn beziehungsweise das ehrenamtliche Engagement motivieren.

Weitere Informationen zum DOJL, die beiden Ausschreibungen für die Teilnehmer*innen und das Leitungsteam sowie der Link zum Bewerbungsportal finden sich unter www.olympisches-jugendlager.de.

04.05.2021

Fair Play-Preis „Jung, sportlich, FAIR“ 2021

Mit „Jung, sportlich, FAIR“ zeichnet die Deutsche Olympische Gesellschaft 2021 wieder faire Gesten im Sport sowie Projekte von Jugendlichen zur Thematik Fair Play aus. Fair Play spielt im Leistungswie im Breitensport eine entscheidende Rolle. Denn Fair Play steht für:

  • die Anerkennung und Einhaltung der (Spiel-)Regeln
  • den partnerschaftlichen Umgang mit dem Gegner
  • die Achtung der gleichen Chancen und Bedingungen
  • die „Begrenzung“ des Gewinnmotivs (kein Sieg um jeden Preis)
  • die Wahrung der Haltung bei Sieg und Niederlage

Bewerbungsschluss31. Dezember 2021

ZielgruppeSportler/-innen bzw. Mannschaften im Alter von 12-18 Jahren

Preise: Finanzielle Förderung für den Sportverein in Höhe von

  • 1.Platz:  500 Euro 
  • 2.Platz: 300 Euro 
  • 3.Platz: 200 Euro

Bewerbungsformular und dazugehörige Unterlagen (Fotos, Videos o.ä.) gehen vollständig ausgefüllt bis zum 31. Dezember 2021

per Post an: 
Deutsche Olympische Gesellschaft 
Stichwort: „Jung, sportlich, FAIR“ 
Otto-Fleck-Schneise 12 
60528 Frankfurt am Main 
 
oder per E-Mail an:
Office@DOG-bewegt.de
 

Wir wünschen euch viel Erfolg!

09.04.2021

Deutsches Olympisches Jugendlager 2021 findet hybrid statt

Die Entscheidung der japanischen Regierung ist schon seit längerem gefallen: Die diesjährigen Olympischen Spiele in Tokio finden ohne ausländische Zuschauer statt. Damit schien auch das traditionell parallel geplante Deutsche Olympische Jugendlager der Deutschen Sportjugend (dsj) und der Deutschen Olympische Akademie (DOA) der Corona-Pandemie zum Opfer zu fallen. Nun planen beide Ausrichter ersatzweise eine hybride Veranstaltung für die deutschen Jugendlichen in Frankfurt in Präsenz mit digitaler Zuschaltung der japanischen Sportjugend während der Spiele. So können die Jugendbotschafter für M-V, Espen Göcke und Theodor Häupl, die durch eine Jury bestehend aus der Ministerpräsidentin M-V, Vertreter*innen des LSB M-V e.V. und seiner Sportjugend, dem NDR, der SVZ, der OSPA und der WEMAG ausgewählt wurden, doch noch am Deutschen Olympischen Jugendlager teilnehmen. Bisher fand ein Kennenlerntreffen digital statt und es soll ein Vorbereitungstreffen im Mai geben. Die Reise nach und der Aufenthalt in Frankfurt werden von den Kooperationspartnern OSPA Rostock und WEMAG Schwerin finanziert, die in unkomplizierter Weise ihre Zusage zur Finanzierung der Jugendbotschafter für M-V aus 2020 nach 2021 verschoben haben. Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung, auch im Namen der Jugendbotschafter M-V!

Nice to know:

Die Deutsche Sportjugend (dsj) und die Deutsche Olympische Akademie (DOA) führen seit vielen Jahren, anlässlich von Olympischen Spielen, Deutsche Olympische Jugendlager durch. Junge, erfolgreiche und/oder sozial engagierte Sportler*innen im Nachwuchsbereich bekommen dort die Chance, das olympische Feeling hautnah zu spüren. Die Jugendlichen erleben während der Spiele ein buntes olympisches Programm aus Sport, Kultur und Bildung, angeleitet und betreut von einem erfahrenen Leitungsteam, das sie für ihr weiteres Engagement motiviert.

Bereits 1964 fand anlässlich der Olympischen Spiele in Tokio eine deutsch-japanische Jugendbegegnung statt, aus der durch regelmäßige Jugend- und Fachkräfteaustausche eine freundschaftlich gefestigte Partnerschaft zwischen den Sportjugenden aus Deutschland und Japan gewachsen ist. Daher findet in diesem Jahr erstmals ein binationales Jugendlager statt, an dem sowohl 50 deutsche als auch 50 japanische Jugendliche teilnehmen.

Die Sportjugend M-V beteiligte sich von Anfang an an dem deutsch-japanischen Sportjugend Simultanaustausch mit IN- und OUT-Maßnahmen. Auch für 2022-23 ist der Vertrag unterschrieben. Somit kann diese lange Tradition der Völkerverständigung über die Pandemie hinaus fortgeführt werden.

01.04.2021

Bewerbungsphase für "Sterne des Sports" gestartet

Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport geht in die nächste Runde: Vom 1. April bis zum 30. Juni könnt ihr nach den „Sternen des Sports“ greifen. Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken fördern und belohnen euren freiwilligen Einsatz für das Gemeinwohl zu Themenfeldern wie Gesundheit, Bildung, Lebensfreude, Integration, Inklusion, Umweltschutz und spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren.

Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold
Bei den „Sternen des Sports“ könnt ihr gleich drei Mal gewinnen, da sie auf Orts-, Landes- und Bundesebene verliehen werden. Die Sterne sind also zum Greifen nah, denn auf allen Ebenen winken Preisgelder.

Einfach Online Bewerben
Der Bewerbungsprozess erfolgt digital. Teilnehmende Banken in M-V sind:
• VR Bank Mecklenburg eG
• Pommersche Volksbank eG
• Rostocker Volks- u. Raiffeisenbank eG
• Volksbank Vorpommern eG
• Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG

Das Bewerbungsformular ist über www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung abrufbar. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Landessportbund/Landessportverband, Spitzenverband oder Sportverband mit besonderen Aufgaben.

Zusätzlicher Benefit
Der Wettbewerb wird ganzjährig über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Instagram begleitet. Projekte, die es nicht bis in das Bundesfinale geschafft haben, erfahren so trotzdem die verdiente Wertschätzung und Anerkennung ihrer Leistungen für die Gesellschaft. Von den berichteten positiven Impulsen der Sportvereine bei „Sterne des Sports“ kann so noch ganz Sportdeutschland profitieren.

Also los! Greift nach den Sternen! www.sterne-des-sports.de

19.03.2021

Fünfter Deutscher Freiwilligensurvey erschienen

Kernaussagen zum Untersuchungsjahr 2019:

  • Im Jahr 2019 engagieren sich 28,8 Millionen Menschen freiwillig – das sind 39,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland.
  • Der Anteil freiwillig engagierter Menschen ist in den letzten zwanzig Jahren gestiegen. 
  • Erstmals werden die Ergebnisse für alle Er­hebungswellen des Freiwilligensurveys nach Bildung gewichtet dargestellt.
  • Frauen und Männer unterscheiden sich 2019 zum ersten Mal seit 1999 nicht hinsichtlich der Engagementquote.
  • Die Anteile freiwillig Engagierter haben seit 1999 in allen Altersgruppen zugenommen.
  • Die Unterschiede in der Engagementbeteiligung zwischen den Bildungsgruppen haben zwischen 1999 und 2019 zugenommen.
  • Die Beteiligung im Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund hat sich zwischen 2014 und 2019 nicht verändert.
  • Die Engagementquoten in Ost­ und West­deutschland haben sich seit 1999 sukzessive angenähert.
  • Acht Prozent der freiwillig Engagierten geben 2019 an, sich für Geflüchtete oder Asylsuchende zu engagieren.
  • Im Jahr 2019 wenden etwa siebzehn Prozent der Engagierten mit sechs und mehr Stunden viel Zeit für ihre freiwillige Tätigkeit auf.
  • Jede/r vierte freiwillig Engagierte hat 2019 eine Leitungs-­ oder Vorstandsfunktion in ihrer freiwilligen Tätigkeit, das sind 10% weniger als 1999!
  • Ein großer Teil der Engagierten nutzt 2019 das Internet im Rahmen der freiwilligen Tätigkeit.

Du willst es genauer wissen? Nutze diesen Link für eine ausführliche Lektüre des 5. Deutschen Freiwilligensurveys.

Weltspieltag 2021 unter dem Moto: „Lasst uns (was) bewegen!“

„Lasst uns (was) bewegen!“ war das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2021. Denn Bewegungsförderung spielt eine zentrale Rolle bei einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und dem gesunden Aufwachsen von Kindern. Zudem ist Bewegungsförderung zentrales Mittel der Bildungsarbeit im Sportverein. Die Deutsche Sportjugend unterstützt deshalb in diesem Jahr den Weltspieltag mit dem Fokus auf Bewegung. Als langjähriger Partner des Deutschen Kinderhilfswerkes ist es das Anliegen der Deutschen Sportjugend, insbesondere angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, gemeinsam mit dem „Bündnis Recht auf Spiel“, die Aufmerksamkeit für das Thema Bewegungsförderung zu erhöhen. 

Der gemeinsame Aufruf sollte Politik und Gesellschaft den Handlungsbedarf verdeutlichen und aufzeigen, dass die Rahmenbedingungen für die Bewegung von Kindern verbessert werden müssen. Dazu sollten es beispielsweise in den Kommunen mehr altersgerechte, eigenständig erreichbare und frei zugängliche Spiel- und Grünflächen geben, mehr Bewegungsmöglichkeiten in den Schul- und Kita-Alltag integriert werden und zudem der Vereinssport stärkere Unterstützung erhalten als bisher. Kommunen, Vereine und Bildungseinrichtungen, aber auch Familien und Elterninitiativen waren aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2021 teilzunehmen und den Aktionstag zu nutzen, verbesserte Rahmenbedingungen für die Bewegungsförderung von Kindern einzufordern. 

Weitere Infos auf: www.recht-auf-spiel.de/weltspieltag

iCoachKids-Konferenz 2021: Über 1000 Trainer*innen aus aller Welt tauschen sich zu Kinder- und Jugendtraining aus!

Neuseeland, Kanada, Singapur, USA – aber auch Vertreter*innen aus europäischen Ländern wie England, Spanien und der Schweiz waren bei der vierten internationalen iCoachKids-Konferenz am 2. und 3. Dezember 2020 mit dabei. Trainer*innen und Verbandsvertreter*innen aus über 85 Ländern der Welt kamen zusammen, um sich von internationalen Expert*innen spannende Vorträge und Studienergebnisse rund um den Kinder- und Jugendsport anzuhören und darüber in den Austausch zu kommen. Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Drop Out – also dem Ausscheiden von Kindern und Jugendlichen aus dem Sport –, denn die pädagogische Trainingsqualität ist entscheidend dafür, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche dem Sport dauerhaft erhalten bleiben. Am zweiten Tag wurde die Talententwicklung und -förderung im Sport diskutiert. Beispielsweise sollte eine erfolgreiche Talentgewinnung darauf aufbauen, möglichst viele Kinder und Jugendliche durch eine breite Förderung dauerhaft für den Sport zu gewinnen und dabei eine frühe Selektion vermeiden.


Die dsj geht als Projektpartner von iCoachKids einen großen Schritt in Richtung Europäisierung der Qualitätsentwicklung von Kinder- und Jugendtraining und weitet damit ihre Rolle als Vernetzerin von Akteur*innen des Kinder- und Jugendsports auf internationaler Ebene weiter aus.
Wer nicht live in Zoom oder auf YouTube dabei sein konnte, kann sich die Beiträge auch nachträglich noch auf YouTube ansehen. Es lohnt sich! 

4th International iCoachKids Conference

DAY 1: PREVENTING DROPOUT

DAY 2: TALENT DEVELOPMENT

4. Kinder- und Jugendsportbericht konstatiert: geringes Maß an Alltagsbewegung trotz hohem Organisationsgrad

Immer noch erfreulich ist die Tatsache, dass nahezu 80 % der 7-14-jährigen Jungen und etwa über 60 % der Mädchen Mitglied in Sportvereinen sind. Das ist im internationalen Vergleich ein herausragender Organisationsgrad. Die Deutsche Sportjugend setzt sich zusammen mit ihren Mitgliedsorganisationen und Untergliederungen dafür ein, dass allen Kindern und Jugendlichen flächendeckend vielfältige Angebote in Sportvereinen offenstehen.   Das traurige, aber nicht überraschende Bild, das auch der kürzlich veröffentlichte 4. Kinder- und Jugendsportbericht zeichnet, zeigt, dass 80 % der Kinder und Jugendlichen die von der WHO empfohlene Bewegung von mindestens 60 Minuten täglich nicht erreichen! Gerade Kinder und Jugendliche – insbesondere Mädchen – aus sozial schwachen Familien sind besonders betroffen. Ziel muss es sein, dieser dramatischen Entwicklung entgegenzuwirken. Seit Jahren fordert und fördert die Deutsche Sportjugend mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen nicht nur in Sportvereinen, sondern auch im Alltag, in Schulen und in der Kita, in Betreuungsangeboten und in der Freizeit. Doch das allein reicht nicht! In allen Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen muss es zahlreiche niedrigschwellige Bewegungsangebote geben. Die Zahlen belegen deutlich, wie massiv der Aktivitätsgrad von Kindern sinkt, sobald sie ihre ersten Schritte in Einrichtungen wie Kita und Schule gehen. Bereits mit dem Eintritt in die Kita reduziert sich der Umfang der körperlichen Aktivität; bei Eintritt in die Schule reduziert sich das Aktivitätsniveau noch einmal um 25 bis 30 %.  

Notwendige Schritte aus Sicht der dsj

HIER geht es zu einem interessanten Interview mit Prof. Dr. Werner Schmidt, dem Herausgeber des 4. Dt. Kinder- und Jugendsportberichts.

Beliebteste Sportarten 2021 und mehr Fakten

Jugendbotschafter M-V bei olympischen Spielen

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