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09.02.2021

SIEGER im Malwettbewerb stehen fest

Im Dezember 2020 riefen wir die Kinder in unserem Projekt "KinderBewegungsLand" zur Teilnahme an einem Malwettbewerb auf. Dabei ging es um die freie Gestaltung unseres weihnachtlichen KBL-Logos. Bis zum Einsendeschluss (31.01.2021) erreichten uns zahlreiche bunte und kreativ gestaltete Bilder. Wir gratulieren den Kindern, Erzieher:innen und Übungsleiter:innen folgender Kooperationspartner:

1. PLATZ
TSG Wismar e.V. & Kita „KiTraLa“ 
Gewinn: Eine Inhouse-Schulung zur Bewegungsbaustelle der SJ M-V mit D. Kuchenbecker.
 
2. PLATZ
SV Abtshagen e.V. & Kita Kinderland Abtshagen   
Gewinn: Ein Tag mit dem Sportmobil der Sportjugend M-V.
 
3. PLATZ
HSV Grimmen e.V. & Kita Kunterbunt/ Kita Findikus/ Kita Hermann Gmeiner Grimmen
Gewinn: Ein buntes Bewegungs- und Spielpaket aus unserer Kooperation mit dem Programm „JolinchenKids“ der AOK-Nordost
 
4. PLATZ
SV Turbine Neubrandenburg e.V. / PSV 90 Neubrandenburg e.V. / ASIA Sport Neubrandenburg e.V. & Kita Knirpsenland Neubrandenburg         
Gewinn: Vier Bildungsgutscheine für unsere 3. Fachtagung KinderBewegungsWelt für die verantwortlichen Übungsleiter:innen der Sportvereine und eine/n Erzieher/-in der Kita Knirpsenland
 
SONDERPREIS
SV Brohmer Berge e.V. & Kita Schönbeck „Zum Spatzennest“    
Gewinn: CD und Booklet „Turnen ist ´ne coole Sache“ von Reinhard Horn, Erste-Hilfe-Kit
 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden fürs Mitmachen und wünschen viel Spaß mit den Gewinnen - auch denen, die an dieser Stelle nicht genannt wurden! :)

01.02.2021
Gemeinsamer Appell von DBJR, dsj und BSK

Interessen von Kindern und Jugendlichen müssen in der Covid-Pandemie endlich gehört und ernst genommen werden. Das fordern der Deutsche Bundesjugendring (DBJR), die Deutsche Sportjugend (dsj) und die Bundesschülerkonferenz (BSK) in einem gemeinsamen Appell.

Die Verbände kritisieren: Kinder- und Jugendliche werden nach wie vor nicht gehört!  Jugendverbände und Jugendringe, junge Engagierte in Sportvereinen oder Schüler*innen in Schüler*innenvertretungen als deren demokratische Interessenvertretungen müssen stärker an Debatten und Entscheidungen mitwirken, die den Kampf gegen die Pandemie und dessen Folgen bestimmen. Das fordern die drei Jugendorganisationen im Namen von Millionen jungen Menschen in ihren Organisationen.
Die JuCo-Studien der Universitäten Hildesheim und Frankfurt aus dem Jahr 2020 zeigen eindrucksvoll die Kritik junger Menschen. Die Studien stellen fest: Politische Teilhabe von jungen Menschen in Bereichen, die ihr persönliches Leben betreffen, muss auch in Krisen-Zeiten gewährleistet werden. Ein Vertrauensverlust wird deutlich angezeigt. Ebenso deutlich zeigt sich, dass knapp ein Viertel der Befragten angibt, nicht den Eindruck zu haben, dass die eigenen Sorgen gehört werden (23,6 Prozent). Weitere 22 Prozent finden, ihre Sorgen werden „eher nicht“ gehört.

In den Schulen werden die Schüler*innenvertretungen nicht an Lösungen beteiligt, weder daran wie die Schulen digitaler gestalten werden können, noch wie mögliche Öffnungsszenarien aussehen. Junge Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in Organisationen, die außerhalb der schulischen Bildung liegen – wie Sportvereine, Jugendverbände oder Jugendzentren; sie engagieren sich in Organisationen und haben Freundschaftsnetzwerke. Dies alles ist von jetzt auf gleich zum größten Teil weggebrochen und kann auch durch digitale Formate nicht ausreichend ersetzt werden. Das gemeinsame Formulieren von Positionen, Forderungen und Erwartungen an Politik wird damit erschwert. Zudem bietet die Politik keine Möglichkeiten der Mitwirkung. 

Bereits jetzt verfestigt sich laut der JuCo-Studien bei jungen Menschen der Eindruck, dass mal wieder Erwachsene allein entscheiden, wie Kinder und Jugendliche in der Corona-Krise ihren Alltag zu gestalten haben. DBJR, dsj und BSK kommen deshalb zu dem Ergebnis: Beteiligungsformate für junge Menschen sind offensichtlich nicht krisenfest und werden in der aktuellen Corona-Pandemie schlicht ausgesetzt. Das muss sich ändern – und zwar jetzt.

Pressekontakte:
Deutscher Bundesjugendring: Michael Scholl, medien@dbjr.de
Deutsche Sportjugend: Yara Willems, willems@dsj.de
Bundesschülerkonferenz: Henry Behrens, presse@bundesschülerkonferenz.de 

Online-Fortbildungen abseits der Sportjugend M-V

Du und dein Verein, ihr sucht nach neuen Wegen eure Mitgliederversammlung digital abzuhalten oder seid euch unsicher beim Thema Haftpflichtversicherung während des Lockdowns?

Dann könnt ihr euch zu diesen und vielen weiteren Themen bei diesen Anbietern schlau machen:

Online-Fortbildungen zum Verbands- und Vereinswesen  

 Online-Sportstunde für Kinder und Jugendliche 

 Digitale Mitgliederversammlung 

Online-Tools

Für ein „Nie wieder!“ - dsj erinnert an Opfer des Nationalsozialismus

Die Deutsche Sportjugend schließt sich der Initiative „!Nie wieder“ an. Sie richtet sich auch mit diesem Schritt gegen jene, die den Sport noch heute mit homo-, trans- und frauenfeindlichen oder antisemitischen und rassistischen Parolen und Aktionen vergiften und missbrauchen. Diese Werte hat die dsj in ihrer Jugendordnung verankert. Sie sind Bestandteil der tagtäglichen Arbeit in den vielzähligen Themenfeldern des gemeinnützigen, organisierten Sports. Aktiv setzt sie sich für eine vorurteilsfreie Begegnung von jungen Menschen im Sport ein und tritt mit ihrer präventiven Kinder- und Jugendarbeit jeglicher Art von Gewalt, Diskriminierung, Benachteiligung und Manipulation entgegen. 

Pressemitteilung der Deutschen Sportjugend

Weitere Infos auf  www.sport-mit-courage.de und www.niewieder.info

Weltspieltag 2021 unter dem Moto: „Lasst uns (was) bewegen!“

„Lasst uns (was) bewegen!“ ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2021. Denn Bewegungsförderung spielt eine zentrale Rolle bei einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und dem gesunden Aufwachsen von Kindern. Zudem ist Bewegungsförderung zentrales Mittel der Bildungsarbeit im Sportverein. Die Deutsche Sportjugend unterstützt deshalb in diesem Jahr den Weltspieltag mit dem Fokus auf Bewegung. Als langjähriger Partner des Deutschen Kinderhilfswerkes ist es das Anliegen der Deutschen Sportjugend, insbesondere angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, gemeinsam mit dem „Bündnis Recht auf Spiel“, die Aufmerksamkeit für das Thema Bewegungsförderung zu erhöhen. 

Der gemeinsame Aufruf soll Politik und Gesellschaft den Handlungsbedarf verdeutlichen und aufzeigen, dass die Rahmenbedingungen für die Bewegung von Kindern verbessert werden müssen. Dazu sollten es beispielsweise in den Kommunen mehr altersgerechte, eigenständig erreichbare und frei zugängliche Spiel- und Grünflächen geben, mehr Bewegungsmöglichkeiten in den Schul- und Kita-Alltag integriert werden und zudem der Vereinssport stärkere Unterstützung erhalten als bisher. Kommunen, Vereine und Bildungseinrichtungen, aber auch Familien und Elterninitiativen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2021 teilzunehmen und den Aktionstag zu nutzen, verbesserte Rahmenbedingungen für die Bewegungsförderung von Kindern einzufordern. 

Pressemitteilung der Deutschen Sportjugend

Weitere Infos auf: www.recht-auf-spiel.de/weltspieltag

#SupportYourSport

Mehr als 1.800 Sportvereine werden auch nach der Corona-Pandemie dafür sorgen, dass Sportlerinnen und Sportler in ganz M-V unabhängig von Alter, Religion, Sexualität, Einkommen oder Handicap Sport treiben können - wenn wir alle mithelfen!

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Sportvielfalt erhalten bleibt: Unterstütze auch DU den deinen Sport vor Ort!

Finde einen Sportverein in deiner Region und werde dort Mitglied. Oder starte einen Spendenaufruf in deinem eigenen Netzwerk, um deinem Sportverein direkt zu helfen.

Sportdeutschland sagt DANKE für deinen Support!

Weitere Informationen zu konkreten Unterstützungsleistungen und Spendenoptionen unter #SupportYourSport

iCoachKids-Konferenz 2021: Über 1000 Trainer*innen aus aller Welt tauschen sich zu Kinder- und Jugendtraining aus!

Neuseeland, Kanada, Singapur, USA – aber auch Vertreter*innen aus europäischen Ländern wie England, Spanien und der Schweiz waren bei der vierten internationalen iCoachKids-Konferenz am 2. und 3. Dezember 2020 mit dabei. Trainer*innen und Verbandsvertreter*innen aus über 85 Ländern der Welt kamen zusammen, um sich von internationalen Expert*innen spannende Vorträge und Studienergebnisse rund um den Kinder- und Jugendsport anzuhören und darüber in den Austausch zu kommen. Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Drop Out – also dem Ausscheiden von Kindern und Jugendlichen aus dem Sport –, denn die pädagogische Trainingsqualität ist entscheidend dafür, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche dem Sport dauerhaft erhalten bleiben. Am zweiten Tag wurde die Talententwicklung und -förderung im Sport diskutiert. Beispielsweise sollte eine erfolgreiche Talentgewinnung darauf aufbauen, möglichst viele Kinder und Jugendliche durch eine breite Förderung dauerhaft für den Sport zu gewinnen und dabei eine frühe Selektion vermeiden.


Die dsj geht als Projektpartner von iCoachKids einen großen Schritt in Richtung Europäisierung der Qualitätsentwicklung von Kinder- und Jugendtraining und weitet damit ihre Rolle als Vernetzerin von Akteur*innen des Kinder- und Jugendsports auf internationaler Ebene weiter aus.
Wer nicht live in Zoom oder auf YouTube dabei sein konnte, kann sich die Beiträge auch nachträglich noch auf YouTube ansehen. Es lohnt sich! 

4th International iCoachKids Conference

DAY 1: PREVENTING DROPOUT

DAY 2: TALENT DEVELOPMENT

4. Kinder- und Jugendsportbericht konstatiert: geringes Maß an Alltagsbewegung trotz hohem Organisationsgrad

Immer noch erfreulich ist die Tatsache, dass nahezu 80 % der 7-14-jährigen Jungen und etwa über 60 % der Mädchen Mitglied in Sportvereinen sind. Das ist im internationalen Vergleich ein herausragender Organisationsgrad. Die Deutsche Sportjugend setzt sich zusammen mit ihren Mitgliedsorganisationen und Untergliederungen dafür ein, dass allen Kindern und Jugendlichen flächendeckend vielfältige Angebote in Sportvereinen offenstehen.   Das traurige, aber nicht überraschende Bild, das auch der kürzlich veröffentlichte 4. Kinder- und Jugendsportbericht zeichnet, zeigt, dass 80 % der Kinder und Jugendlichen die von der WHO empfohlene Bewegung von mindestens 60 Minuten täglich nicht erreichen! Gerade Kinder und Jugendliche – insbesondere Mädchen – aus sozial schwachen Familien sind besonders betroffen. Ziel muss es sein, dieser dramatischen Entwicklung entgegenzuwirken. Seit Jahren fordert und fördert die Deutsche Sportjugend mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen nicht nur in Sportvereinen, sondern auch im Alltag, in Schulen und in der Kita, in Betreuungsangeboten und in der Freizeit. Doch das allein reicht nicht! In allen Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen muss es zahlreiche niedrigschwellige Bewegungsangebote geben. Die Zahlen belegen deutlich, wie massiv der Aktivitätsgrad von Kindern sinkt, sobald sie ihre ersten Schritte in Einrichtungen wie Kita und Schule gehen. Bereits mit dem Eintritt in die Kita reduziert sich der Umfang der körperlichen Aktivität; bei Eintritt in die Schule reduziert sich das Aktivitätsniveau noch einmal um 25 bis 30 %.  

Notwendige Schritte aus Sicht der dsj

HIER geht es zu einem interessanten Interview mit Prof. Dr. Werner Schmidt, dem Herausgeber des 4. Dt. Kinder- und Jugendsportberichts.

SIEGER im Malwettbewerb

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