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09.04.2021

Deutsches Olympisches Jugendlager 2021 findet hybrid statt

Die Entscheidung der japanischen Regierung ist schon seit längerem gefallen: Die diesjährigen Olympischen Spiele in Tokio finden ohne ausländische Zuschauer statt. Damit schien auch das traditionell parallel geplante Deutsche Olympische Jugendlager der Deutschen Sportjugend (dsj) und der Deutschen Olympische Akademie (DOA) der Corona-Pandemie zum Opfer zu fallen. Nun planen beide Ausrichter ersatzweise eine hybride Veranstaltung für die deutschen Jugendlichen in Frankfurt in Präsenz mit digitaler Zuschaltung der japanischen Sportjugend während der Spiele. So können die Jugendbotschafter für M-V, Espen Göcke und Theodor Häupl, die durch eine Jury bestehend aus der Ministerpräsidentin M-V, Vertreter*innen des LSB M-V e.V. und seiner Sportjugend, dem NDR, der SVZ, der OSPA und der WEMAG ausgewählt wurden, doch noch am Deutschen Olympischen Jugendlager teilnehmen. Bisher fand ein Kennenlerntreffen digital statt und es soll ein Vorbereitungstreffen im Mai geben. Die Reise nach und der Aufenthalt in Frankfurt werden von den Kooperationspartnern OSPA Rostock und WEMAG Schwerin finanziert, die in unkomplizierter Weise ihre Zusage zur Finanzierung der Jugendbotschafter für M-V aus 2020 nach 2021 verschoben haben. Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung, auch im Namen der Jugendbotschafter M-V!

Nice to know:

Die Deutsche Sportjugend (dsj) und die Deutsche Olympische Akademie (DOA) führen seit vielen Jahren, anlässlich von Olympischen Spielen, Deutsche Olympische Jugendlager durch. Junge, erfolgreiche und/oder sozial engagierte Sportler*innen im Nachwuchsbereich bekommen dort die Chance, das olympische Feeling hautnah zu spüren. Die Jugendlichen erleben während der Spiele ein buntes olympisches Programm aus Sport, Kultur und Bildung, angeleitet und betreut von einem erfahrenen Leitungsteam, das sie für ihr weiteres Engagement motiviert.

Bereits 1964 fand anlässlich der Olympischen Spiele in Tokio eine deutsch-japanische Jugendbegegnung statt, aus der durch regelmäßige Jugend- und Fachkräfteaustausche eine freundschaftlich gefestigte Partnerschaft zwischen den Sportjugenden aus Deutschland und Japan gewachsen ist. Daher findet in diesem Jahr erstmals ein binationales Jugendlager statt, an dem sowohl 50 deutsche als auch 50 japanische Jugendliche teilnehmen.

Die Sportjugend M-V beteiligte sich von Anfang an an dem deutsch-japanischen Sportjugend Simultanaustausch mit IN- und OUT-Maßnahmen. Auch für 2022-23 ist der Vertrag unterschrieben. Somit kann diese lange Tradition der Völkerverständigung über die Pandemie hinaus fortgeführt werden.

01.04.2021

Bewerbungsphase für "Sterne des Sports" gestartet

Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport geht in die nächste Runde: Vom 1. April bis zum 30. Juni könnt ihr nach den „Sternen des Sports“ greifen. Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken fördern und belohnen euren freiwilligen Einsatz für das Gemeinwohl zu Themenfeldern wie Gesundheit, Bildung, Lebensfreude, Integration, Inklusion, Umweltschutz und spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren.

Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold
Bei den „Sternen des Sports“ könnt ihr gleich drei Mal gewinnen, da sie auf Orts-, Landes- und Bundesebene verliehen werden. Die Sterne sind also zum Greifen nah, denn auf allen Ebenen winken Preisgelder.

Einfach Online Bewerben
Der Bewerbungsprozess erfolgt digital. Teilnehmende Banken in M-V sind:
• VR Bank Mecklenburg eG
• Pommersche Volksbank eG
• Rostocker Volks- u. Raiffeisenbank eG
• Volksbank Vorpommern eG
• Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG

Das Bewerbungsformular ist über www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung abrufbar. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in einem Landessportbund/Landessportverband, Spitzenverband oder Sportverband mit besonderen Aufgaben.

Zusätzlicher Benefit
Der Wettbewerb wird ganzjährig über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Instagram begleitet. Projekte, die es nicht bis in das Bundesfinale geschafft haben, erfahren so trotzdem die verdiente Wertschätzung und Anerkennung ihrer Leistungen für die Gesellschaft. Von den berichteten positiven Impulsen der Sportvereine bei „Sterne des Sports“ kann so noch ganz Sportdeutschland profitieren.

Also los! Greift nach den Sternen! www.sterne-des-sports.de

19.03.2021

5. Landeskonferenz Sport und Gesundheit

Die 5. Landeskonferenz Sport und Gesundheit erörtert, wie Menschen aller Altersgruppen regelmäßige körperliche Betätigung zu ihrem Vorteil nutzen können. Wissenschaftler, Mediziner und weitere Experten stellen (neue) Handlungsansätze zur Bewegungsförderung sowie Strategien zur Erreichung der Gesundheitsziele M-V vor.

Adressaten: Fachkräfte der Bereiche Gesundheit, Pflege, kommunale Verwaltung, organisierter Sport, freie Träger der Sozialen Arbeit und alle an Bewegung und Sport interessierte Personen

Themenschwerpunkt "Kinder und Jugendliche" am 20.04.2021

15.00   Einführung  Dr. Peter Kupatz, LAG Sport und Gesundheit
15.15   Workshoprunde 1 (45 min)
16.15   Workshoprunde 2 (45 min) 
 

WS 1  Große Effekte für kleine Leute - Trainingsintervention zum Ausgleich motorischer Defizite

Das Grundschulalter ist eine sensible Lebensphase für die Entwicklung der Motorik und damit entscheidend für die Ausprägung eines körperlich aktiven Lebensstils. Daher ist es besonders wichtig, motorische Defizite frühzeitig zu erkennen und auszugleichen. Im Workshop zeigen wir, welche positiven Effekte mit kurzzeitigen Trainingsinterventionen erzielt und wie diese Programme in der Praxis umgesetzt werden können.

Referent: Dr. Matthias Weippert, Uni Rostock
 

WS 2 Bewegungsförderung bei übergewichtigen Kindern

Gezielte Programme zur Bewegungsförderung können in Kombination mit weiteren Maßnahmen z. B. zur Regulierung des Ernährungsverhaltens oder des Medienkonsums einen bedeutsamen Beitrag zur Prävention von Übergewicht und Adipositas leisten. Der Workshop thematisiert, wie spezielle Vereinssportangebote für übergewichtige Kinder unter Einbeziehung von Eltern, Erziehern und Lehrern erfolgreich umgesetzt werden können.

Referent: Dr. Mark Dankhoff, DAK Hamburg
 
Zum kompletten Programm der 4-tägigen Veranstaltung
Zum Anmeldeformular für die 5. Landeskonferenz Sport und Gesundheit
Zu den Gesundheitszielen „Gesund aufwachsen“ für M-V
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19.03.2021

Fünfter Deutscher Freiwilligensurvey erschienen

Kernaussagen zum Untersuchungsjahr 2019:

  • Im Jahr 2019 engagieren sich 28,8 Millionen Menschen freiwillig – das sind 39,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland.
  • Der Anteil freiwillig engagierter Menschen ist in den letzten zwanzig Jahren gestiegen. 
  • Erstmals werden die Ergebnisse für alle Er­hebungswellen des Freiwilligensurveys nach Bildung gewichtet dargestellt.
  • Frauen und Männer unterscheiden sich 2019 zum ersten Mal seit 1999 nicht hinsichtlich der Engagementquote.
  • Die Anteile freiwillig Engagierter haben seit 1999 in allen Altersgruppen zugenommen.
  • Die Unterschiede in der Engagementbeteiligung zwischen den Bildungsgruppen haben zwischen 1999 und 2019 zugenommen.
  • Die Beteiligung im Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund hat sich zwischen 2014 und 2019 nicht verändert.
  • Die Engagementquoten in Ost­ und West­deutschland haben sich seit 1999 sukzessive angenähert.
  • Acht Prozent der freiwillig Engagierten geben 2019 an, sich für Geflüchtete oder Asylsuchende zu engagieren.
  • Im Jahr 2019 wenden etwa siebzehn Prozent der Engagierten mit sechs und mehr Stunden viel Zeit für ihre freiwillige Tätigkeit auf.
  • Jede/r vierte freiwillig Engagierte hat 2019 eine Leitungs-­ oder Vorstandsfunktion in ihrer freiwilligen Tätigkeit, das sind 10% weniger als 1999!
  • Ein großer Teil der Engagierten nutzt 2019 das Internet im Rahmen der freiwilligen Tätigkeit.

Du willst es genauer wissen? Nutze diesen Link für eine ausführliche Lektüre des 5. Deutschen Freiwilligensurveys.

01.02.2021
Gemeinsamer Appell von DBJR, dsj und BSK

Interessen von Kindern und Jugendlichen müssen in der Covid-Pandemie endlich gehört und ernst genommen werden. Das fordern der Deutsche Bundesjugendring (DBJR), die Deutsche Sportjugend (dsj) und die Bundesschülerkonferenz (BSK) in einem gemeinsamen Appell.

Die Verbände kritisieren: Kinder- und Jugendliche werden nach wie vor nicht gehört!  Jugendverbände und Jugendringe, junge Engagierte in Sportvereinen oder Schüler*innen in Schüler*innenvertretungen als deren demokratische Interessenvertretungen müssen stärker an Debatten und Entscheidungen mitwirken, die den Kampf gegen die Pandemie und dessen Folgen bestimmen. Das fordern die drei Jugendorganisationen im Namen von Millionen jungen Menschen in ihren Organisationen.
Die JuCo-Studien der Universitäten Hildesheim und Frankfurt aus dem Jahr 2020 zeigen eindrucksvoll die Kritik junger Menschen. Die Studien stellen fest: Politische Teilhabe von jungen Menschen in Bereichen, die ihr persönliches Leben betreffen, muss auch in Krisen-Zeiten gewährleistet werden. Ein Vertrauensverlust wird deutlich angezeigt. Ebenso deutlich zeigt sich, dass knapp ein Viertel der Befragten angibt, nicht den Eindruck zu haben, dass die eigenen Sorgen gehört werden (23,6 Prozent). Weitere 22 Prozent finden, ihre Sorgen werden „eher nicht“ gehört.

In den Schulen werden die Schüler*innenvertretungen nicht an Lösungen beteiligt, weder daran wie die Schulen digitaler gestalten werden können, noch wie mögliche Öffnungsszenarien aussehen. Junge Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in Organisationen, die außerhalb der schulischen Bildung liegen – wie Sportvereine, Jugendverbände oder Jugendzentren; sie engagieren sich in Organisationen und haben Freundschaftsnetzwerke. Dies alles ist von jetzt auf gleich zum größten Teil weggebrochen und kann auch durch digitale Formate nicht ausreichend ersetzt werden. Das gemeinsame Formulieren von Positionen, Forderungen und Erwartungen an Politik wird damit erschwert. Zudem bietet die Politik keine Möglichkeiten der Mitwirkung. 

Bereits jetzt verfestigt sich laut der JuCo-Studien bei jungen Menschen der Eindruck, dass mal wieder Erwachsene allein entscheiden, wie Kinder und Jugendliche in der Corona-Krise ihren Alltag zu gestalten haben. DBJR, dsj und BSK kommen deshalb zu dem Ergebnis: Beteiligungsformate für junge Menschen sind offensichtlich nicht krisenfest und werden in der aktuellen Corona-Pandemie schlicht ausgesetzt. Das muss sich ändern – und zwar jetzt.

Pressekontakte:
Deutscher Bundesjugendring: Michael Scholl, medien@dbjr.de
Deutsche Sportjugend: Yara Willems, willems@dsj.de
Bundesschülerkonferenz: Henry Behrens, presse@bundesschülerkonferenz.de 

ONLINE-FORTBILDUNGEN ABSEITS DER SPORTJUGEND M-V

Du und dein Verein, ihr sucht nach neuen Wegen eure Mitgliederversammlung digital abzuhalten oder seid euch unsicher beim Thema Haftpflichtversicherung während des Lockdowns?

Dann könnt ihr euch zu diesen und vielen weiteren Themen bei diesen Anbietern schlau machen:

Online-Fortbildungen zum Verbands- und Vereinswesen  

 Online-Sportstunde für Kinder und Jugendliche 

 Digitale Mitgliederversammlung 

Online-Tools

Für ein „Nie wieder!“ - dsj erinnert an Opfer des Nationalsozialismus

Die Deutsche Sportjugend schließt sich der Initiative „!Nie wieder“ an. Sie richtet sich auch mit diesem Schritt gegen jene, die den Sport noch heute mit homo-, trans- und frauenfeindlichen oder antisemitischen und rassistischen Parolen und Aktionen vergiften und missbrauchen. Diese Werte hat die dsj in ihrer Jugendordnung verankert. Sie sind Bestandteil der tagtäglichen Arbeit in den vielzähligen Themenfeldern des gemeinnützigen, organisierten Sports. Aktiv setzt sie sich für eine vorurteilsfreie Begegnung von jungen Menschen im Sport ein und tritt mit ihrer präventiven Kinder- und Jugendarbeit jeglicher Art von Gewalt, Diskriminierung, Benachteiligung und Manipulation entgegen. 

Pressemitteilung der Deutschen Sportjugend

Weitere Infos auf  www.sport-mit-courage.de und www.niewieder.info

Weltspieltag 2021 unter dem Moto: „Lasst uns (was) bewegen!“

„Lasst uns (was) bewegen!“ ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2021. Denn Bewegungsförderung spielt eine zentrale Rolle bei einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und dem gesunden Aufwachsen von Kindern. Zudem ist Bewegungsförderung zentrales Mittel der Bildungsarbeit im Sportverein. Die Deutsche Sportjugend unterstützt deshalb in diesem Jahr den Weltspieltag mit dem Fokus auf Bewegung. Als langjähriger Partner des Deutschen Kinderhilfswerkes ist es das Anliegen der Deutschen Sportjugend, insbesondere angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, gemeinsam mit dem „Bündnis Recht auf Spiel“, die Aufmerksamkeit für das Thema Bewegungsförderung zu erhöhen. 

Der gemeinsame Aufruf soll Politik und Gesellschaft den Handlungsbedarf verdeutlichen und aufzeigen, dass die Rahmenbedingungen für die Bewegung von Kindern verbessert werden müssen. Dazu sollten es beispielsweise in den Kommunen mehr altersgerechte, eigenständig erreichbare und frei zugängliche Spiel- und Grünflächen geben, mehr Bewegungsmöglichkeiten in den Schul- und Kita-Alltag integriert werden und zudem der Vereinssport stärkere Unterstützung erhalten als bisher. Kommunen, Vereine und Bildungseinrichtungen, aber auch Familien und Elterninitiativen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2021 teilzunehmen und den Aktionstag zu nutzen, verbesserte Rahmenbedingungen für die Bewegungsförderung von Kindern einzufordern. 

Pressemitteilung der Deutschen Sportjugend

Weitere Infos auf: www.recht-auf-spiel.de/weltspieltag

#SupportYourSport

Mehr als 1.800 Sportvereine werden auch nach der Corona-Pandemie dafür sorgen, dass Sportlerinnen und Sportler in ganz M-V unabhängig von Alter, Religion, Sexualität, Einkommen oder Handicap Sport treiben können - wenn wir alle mithelfen!

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Sportvielfalt erhalten bleibt: Unterstütze auch DU den deinen Sport vor Ort!

Finde einen Sportverein in deiner Region und werde dort Mitglied. Oder starte einen Spendenaufruf in deinem eigenen Netzwerk, um deinem Sportverein direkt zu helfen.

Sportdeutschland sagt DANKE für deinen Support!

Weitere Informationen zu konkreten Unterstützungsleistungen und Spendenoptionen unter #SupportYourSport

iCoachKids-Konferenz 2021: Über 1000 Trainer*innen aus aller Welt tauschen sich zu Kinder- und Jugendtraining aus!

Neuseeland, Kanada, Singapur, USA – aber auch Vertreter*innen aus europäischen Ländern wie England, Spanien und der Schweiz waren bei der vierten internationalen iCoachKids-Konferenz am 2. und 3. Dezember 2020 mit dabei. Trainer*innen und Verbandsvertreter*innen aus über 85 Ländern der Welt kamen zusammen, um sich von internationalen Expert*innen spannende Vorträge und Studienergebnisse rund um den Kinder- und Jugendsport anzuhören und darüber in den Austausch zu kommen. Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Drop Out – also dem Ausscheiden von Kindern und Jugendlichen aus dem Sport –, denn die pädagogische Trainingsqualität ist entscheidend dafür, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche dem Sport dauerhaft erhalten bleiben. Am zweiten Tag wurde die Talententwicklung und -förderung im Sport diskutiert. Beispielsweise sollte eine erfolgreiche Talentgewinnung darauf aufbauen, möglichst viele Kinder und Jugendliche durch eine breite Förderung dauerhaft für den Sport zu gewinnen und dabei eine frühe Selektion vermeiden.


Die dsj geht als Projektpartner von iCoachKids einen großen Schritt in Richtung Europäisierung der Qualitätsentwicklung von Kinder- und Jugendtraining und weitet damit ihre Rolle als Vernetzerin von Akteur*innen des Kinder- und Jugendsports auf internationaler Ebene weiter aus.
Wer nicht live in Zoom oder auf YouTube dabei sein konnte, kann sich die Beiträge auch nachträglich noch auf YouTube ansehen. Es lohnt sich! 

4th International iCoachKids Conference

DAY 1: PREVENTING DROPOUT

DAY 2: TALENT DEVELOPMENT

4. Kinder- und Jugendsportbericht konstatiert: geringes Maß an Alltagsbewegung trotz hohem Organisationsgrad

Immer noch erfreulich ist die Tatsache, dass nahezu 80 % der 7-14-jährigen Jungen und etwa über 60 % der Mädchen Mitglied in Sportvereinen sind. Das ist im internationalen Vergleich ein herausragender Organisationsgrad. Die Deutsche Sportjugend setzt sich zusammen mit ihren Mitgliedsorganisationen und Untergliederungen dafür ein, dass allen Kindern und Jugendlichen flächendeckend vielfältige Angebote in Sportvereinen offenstehen.   Das traurige, aber nicht überraschende Bild, das auch der kürzlich veröffentlichte 4. Kinder- und Jugendsportbericht zeichnet, zeigt, dass 80 % der Kinder und Jugendlichen die von der WHO empfohlene Bewegung von mindestens 60 Minuten täglich nicht erreichen! Gerade Kinder und Jugendliche – insbesondere Mädchen – aus sozial schwachen Familien sind besonders betroffen. Ziel muss es sein, dieser dramatischen Entwicklung entgegenzuwirken. Seit Jahren fordert und fördert die Deutsche Sportjugend mehr Bewegung von Kindern und Jugendlichen nicht nur in Sportvereinen, sondern auch im Alltag, in Schulen und in der Kita, in Betreuungsangeboten und in der Freizeit. Doch das allein reicht nicht! In allen Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen muss es zahlreiche niedrigschwellige Bewegungsangebote geben. Die Zahlen belegen deutlich, wie massiv der Aktivitätsgrad von Kindern sinkt, sobald sie ihre ersten Schritte in Einrichtungen wie Kita und Schule gehen. Bereits mit dem Eintritt in die Kita reduziert sich der Umfang der körperlichen Aktivität; bei Eintritt in die Schule reduziert sich das Aktivitätsniveau noch einmal um 25 bis 30 %.  

Notwendige Schritte aus Sicht der dsj

HIER geht es zu einem interessanten Interview mit Prof. Dr. Werner Schmidt, dem Herausgeber des 4. Dt. Kinder- und Jugendsportberichts.

Jugendbotschafter M-V beim hybriden DOJL 2021

DOSB Sterne des Sports

2021-SternedesSports-DOSB

Greift nach den Sternen!

Komplettes Programm der 5. Landeskonferenz

SUPPORT YOUR SPORT!

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